Neuromentales Training (NMT)

Neuromentales Training (NMT) wurde von adVAntagePoint in Zusammenhang mit der Betreuung von Leistungssportlern entwickelt und kombiniert Elemente des klassischen Mentalen Trainings mit Techniken, die aus der Neurolingustischen Programmierung stammen, insbesondere mit Hypnose (Milton-Modell), den Prinzipien aus der Phobietechnik, Submodalitätenarbeit sowie Spinning, unter zusätzlicher Nutzung
der Hintergründprinzipien asiatischer Kampfkünste und der aktuellen Erkenntnisse aus der Neurobiologie.

Studien bewerten den Anteil mentaler Faktoren am Erfolg mit einer Größenordnung
von 70%, wobei diese 70% in der Praxis häufig kaum ausgereizt sind, während die
physische Belastbarkeit des Körpers oder die Technik schon weitgehend austrainiert
ist.

Daher bewirkt mentales Training bei geringem Zusatzaufwand enorme Fortschritte!

Klassisches Mentales Training hat sich ursprünglich aus der Sportpsychologie entwickelt. Als Basis diente die wiederholte innere Vorstellung eines sportlichen Handlungsablaufes,
ohne die Handlung aktiv auszuüben. Eine Verbesserung des Bewegungsablaufs in
der bewussten intensiven Vorstellung bewirkt dabei eine Optimierung des später
tatsächlich ausgeführten Bewegungsablaufes..

Nachdem die erzielte Wirkung davon abhängt, wie lebhaft die innere Vorstellung gelingt, sind dem klassischen Mentalen Training Grenzen gesetzt. Ein zusätzlicher Hemmschuh ist, dass die verfeinerten Bewegungsabläufe vor allem zu Beginn eher im Bewusstsein
verankertwerden. Dieses ist jedoch bedeutend schwerfälliger und langsamer als unbewusst gesteuerte Reflexe. Daraus resultiert, dass der Sportler vor allem unter Druck in alte Bewegungsmuster zurückkippt.

Durch die Erweiterung mittels zusätzlicher Wirkprinzipien, wie Submodalitätenarbeit oder die Anwendung des Miltonmodelles oder mittels geführter innerer Filme wird der Trainierende, angepasst an seine Persönlichkeit und die zu trainierende Situation, darin unterstützt, die innere Vorstellung von einem optimales Gelingen bewirkenden Ablauf zu intensivieren, zu perfektionieren und im Unbewusstsein zu verankern. Unterstützt durch die Verankerung kraftgebender innerer Einstellungen und bei Bedarf durch den Einsatz von EMDR lösen sich Blockaden nachhaltig, während Ressourcen aufgebaut und
aktiviert werden.

Durch die reflektorische Verfügbarkeit des „Richtigen“ wird ein Zugreifen auf die
adäquaten Ressourcen im Flow genau dann getriggert, wenn es erforderlich und
zielführend ist. Zukünftige Herausforderungen sind vorerlebbar und werden dadurch
in der Realsituation optimal steuerbar. Dabei werden die neuronalen Verknüpfungen im Trainierenden so ausgebildet, wie sie für die Umsetzung in die Praxis benötigt werden.

Derart wird das Verhalten in der Realsituation optimiert und die die Wahrscheinlichkeit des gweünschten Erfolgs verstärkt.

Der Erfolg tritt oft schon nach einer einzigen Sitzung ein.

Die Anwendung von Neuromentalem Training beschränkt sich nicht nur auf sportliche Bewegungsabläufe, sondern schließt vielfältige Handlungsstrukturen des täglichen Lebens mit ein. Es ist überall dort anwendbar, wo Handlungen in einem möglichst optimal ablaufenden Prozess vonstatten gehen sollen, beispielsweise bei Präsentationen, Prüfungssituationen oder Verhandlungen. Somit ist die zukünftige Herausforderung vorerlebbar – und kann dadurch in der Realsituation optimal bewältigt werden.

Für ein nachhaltiges Training ist ein Wechsel zwischen neuromentalen und realen Umsetzungselementen unerlässlich. Daher werden in der Trainingsphase oft auch begleitende Aufgaben an den zu Trainierenden gestellt.

 

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