Ausblick

Zwei  Gedanken beschäftigen mich nun schon länger:

  1. wie „persönlich“ dürfen oder sollen die Artikel in diesem Blog sein
  2. wie „technisch“ dürfen oder sollen die Artikel in diesem Blog sein

 

Meine Überlegungen zu haben mich zu folgendem Ansatz geführt:

zu 1.: 
Einfach basierend auf „Zawos ist dieser Blog da“ … das Thema dieses Blogs ist Persönlichkeitsentwicklung. Was mich dazu qualifiziert, über dieses Thema zu schreiben, kann die Leserin oder der Leser in meinem Qualifikationsprofil ein Bild machen. Dies ist jedoch eine eher unpersönliche Auflistung meiner fachlichen Kompetenzbasis. Dies ist jedoch nur die eine Seite einer dreiseitigen Medaille.

Die beiden anderen Seiten sind persönlicher Natur.

Die eine ist einfach die mit geschenkte Gabe, in Menschen tiefer sehen zu können, sie auf einer tieferen Basis verstehen zu können, der Wille, jenen die ein mehr an Lebensqualität und psychomentaler Fitness für sich wollen, dazu zu verhelfen und die Freude daran, dass genau dies dann auch geschieht.

Die andere ist meine persönliche Geschichte. Im Lauf dieser Geschichte habe ich meine Persönlichkeit selbst entwickelt und tue es auch weiterhin. Ich habe ein breites Spektrum des Lebens mit Höhen und Tiefen erlebt. Ich habe Dinge überragend toll und überragend grottenschlecht gemacht. Ich habe aus Fehlern gelernt und manche Scheiße in meinem Leben in Dünger verwandelt. Und das konnte ich zu einem guten Teil nicht alleine, sondern nur mit der Unterstützung durch Famile, Freunde und Profis. Ich kenne das Thema sozusagen aus allen Perspektiven. Das bewirkt unter anderem, nicht mehr leichtfertig zu verurteilen, wenn mir etwas nicht gefällt.

Vor einem Jahr habe ich mir den Luxus der Zeit gegönnt. Einer Zeit für mich. Abseits von Trubel und Eitelkeiten. Ohne Handy (bis auf zwei Ausnahmen), ohne Mail, ohne Zeitung, ohne Radio, ohne Facebook, ohne Fernsehen, ohne Internet. Nur meine mentale und meine physische Kraft und die Geschenke des Augenblicks.

Ich wünsche jedem diesen persönlichen Luxus für sich. Jeder hat die Möglichkeit, sich diesen Luxus auf die für ihn persönlich adäquate Form zu gönnen.

In dieser Zeit habe ich viel Vergangenes in einem neuen Licht erkannt. Meine Lebenserfahrung hat sich in ein harmonisches Ganzes geformt. Manche alte Erkenntnisse kamen in Erinnerung, neue wurden entdeckt oder wurden vertieft. Mit ganz praktischen Auswirkungen auf mein Leben danach, das JETZT ist.

Ich nenne diese Zeit: „mein persönlicher Jakobsweg„.

Ich habe mich entschlossen, euch in den folgenden Artikeln an meinem sehr persönlichen Erleben aus dieser Zeit teilhaben zu lassen, weil ich denke, dass diese Zeit nicht nur Geschenke für mich enthält, sondern dass manches darin enthalten ist, das dem Einen oder der Anderen von euch als Geschenk und Schatz dienen kann. Und weil diese Zeit vieles meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung zeigt und zusammenfasst, die ich letztlich auch als ganz wichtigen Teil meiner Qualifikation und Kompetenz in der Arbeit mit Menschen sehe. Und weil es gut ist, wenn du als Leser meiner Artikel auch ein bisschen darüber weißt, wer ich bin.

zu 2.:
Wenn ich mit Menschen über das Thema psychomentale Beratung spreche, höre ich oft die Vorstellung … naja, da besprichst du dein Problem, da hört dir jemand zu, da gibt dir jemand Ratschläge. Das ist nicht weit weg davon, seine Themen einfach mit einem guten Freund zu besprechen. Und das ist auch sehr wertvoll. Aber es ist nur ein winzigkleines Element effizienter Beratung.

Diese Vorstellungen sind Lichtjahre davon entfernt, was wirklich in einer Beratung passiert und was heute möglich ist. Wir haben heute Techniken und Werkzeuge zur Verfügung, die vor noch einer Generation nicht bekannt waren. Wir haben sogar Werkzeuge zum Werkzeug machen, nämlich von genau dem passenden für den Menschen, der jetzt gerade da ist und für seine Situation. Qualifizierte psychologische Berater betreiben da, wo hilfreich, gewollt und sinnvoll … Gehirnchirurgie ohne Messer. Und dies geschieht kaum übers „Reden“, denn zerredet sind die Dinge meist eh schon vorher.

Um hier einen kleinen Einblick über moderne Möglichkeiten zu schaffen, möchte ich in den nächsten Artikeln einige dieser wirksamen Instrumente vorstellen und versuchen, Eindrücke, die bei „bekannteren“ durch schlecht recherchierter Mediendarstellungen entstanden sein mögen, ein wenig zurechtzurücken.

Dies soll nicht zur Eigenanwendung motivieren (wer einen Bohrer hat, bohrt ja damit auch nicht seinem Freund die Zähne auf, wenn das wirklich nötig ist, kann das der Zahnarzt besser ;-), und wer ein Messer hat, sollte deshalb noch keine Blinddarmoperation machen), sondern ein bisschen zeigen, was möglich ist, wenn professionelle Ausbildung, qualitativ hochwertige Methodik, eine tragfähige Vertrauensbasis und ein gutes Vermögen, sich in den anderen einzufühlen, zusammenkommen.

 

Was euch also  hier in der nächsten Zeit erwartet, ist ein Wechsel zwischen meinem persönlichen Jakobsweg und der Erklärung moderner Methoden.

 

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