Bauen wir uns eine Realität …

In westlichen Kulturkreisen sind wir vor allem auf das Verarbeiten digitaler Information getrimmt … wie den Inhalt von gesprochenen Worten, das Blinken eines Autos oder die Farbsignale einer Ampel.

Analoge Signale … wie Klang und Rhythmus der Sprache, die Stellung der Autoreifen, welche abseits von jeglichem Blinken die Absicht einer Richtungsänderung anzeigt, die kleinen nonverbalen Signale der Augen, die Atemfrequenz, der Muskeltonus und die Hautfarbe, kurz jegliche Art der Körpersprache … gehen oft im Getümmel der Informationsflut unter.

Dabei beinhalten gerade diese analogen Signale so vieles an Wichtigem. Die hohe Kunst des Wahrnehmens liegt in der sinnvollen Verknüpfung der wesentlichen digitalen und analogen Signale. Und im Wissen, wie wir die uns zur Verfügung gestellten Informationen filtern, gerade um es auch einmal gezielt anders tun zu können. Denn die Vielfalt der Eindrücke ist so unfassbar groß, dass können sie nicht einmal einen einzigen Augenblick lang vollständig bewusst wahrnehmen können.

Wahrnehmung
Wie viele Eindrücke strömen in einem Augenblick auf uns ein und wie viele davon
nehmen wir bewusst wahr?

  • Zur Verfügung stehen größenordnungsmäßig: 11.500.000 Bit/sec
  • Davon kommen in unserer unbewussten Wahrnehmung  11,5 Millionen Bit/sec an.
  • Und davon verarbeiten wir 90 Bit/sec.

Das zeigt auch, dass unser Unbewusstes schon auf Basis der ihm zur Verfügung stehenden Informationen um ein Vielfaches weiser ist, als  wir das in unserem Bewusstsein je sein können.

Ein kleiner Vergleich zur Veranschaulichung dieser Dimensionen: Wenn die Summe
aller zur Verfügung stehenden Eindrücke der Fläche eines Fußballfeldes entspricht,
dann entspricht die von uns bewusst wahrgenomme Information der Fläche einer
2 €-Münze. Versuch einmal, einem Fußballspiel zu folgen, wenn du nur einen derart kleinen Ausschnitt siehst. 😉 

Umgelegt auf die Wahrnehmung von Möglichkeiten bedeutet das: Wir haben ein
Fußballfeld voller Möglichkeiten und nehmen davon nur eine 2€-kleine Anzahl
überhaupt wahr!

Filter
Wir filtern also, damit unser Bewusstsein nicht von der Flut von dem was da ist, erschlagen wird. Würden wir das nicht tun, würden wir verrückt.

Wie aber filtern wir? Und wo lenken uns unsere Filter in eine für uns einschränkende oder belastende Richtung?

Dazu am Ende eine kleine Darstellung. Bei Unklarheiten bitte gern nachfragen. 🙂

Der Optimist und der Pessimist liegen beide gleich falsch, nur lebt der Optimist dabei fröhlicher. 😉

Entscheidungen
Wie kann ich auf Basis dieser Informationen bewusst richtige Schlüsse ziehen oder
Entscheidungen treffen? Wie finde ich heraus, welche der vielen Möglichkeiten
innerhalb und außerhalb von mir gerade jetzt die richtige Wahl für mich ist?

Unsere sinnliche Wahrnehmung ist das Tor zur Welt und insbesondere zu den Menschen, die uns wichtig sind. Je besser wir mit unserer Wahrnehmung umgehen, steuern können, was davon unser Bewusstsein prägt, je lösungsorientierter wir die verfügbaren Informationen verarbeiten, umso mehr werden wir in dieser Welt die Möglichkeiten entdecken und nutzen, die sie für uns bereit hält.

Wege
Je mehr wir unsere Innenwelt und unsere Umwelt nicht als einzelne Einheiten
begreifen, die voneinander getrennt sind, sondern sie als flexibel Nutzbares und
auf geniale Art verknüpftes Gesamtes erleben, umso besser werden wir fähig,
voll da zu sein und voll agieren zu können – im Ausschöpfen der für uns verfügbaren Ressourcen.

Ziele
Jeder Mensch hat die Fähigkeit, seine Träume in Ziele zu verwandeln und diese Ziele
zu erreichen. Menschen, die mich als Begleiter erfahren haben, erleben jetzt in ihrem
Alltag ein Leben frei von Burnout, belastendem Stress, Selbstzweifel, unbegründeten
Ängsten oder inneren Mauern. Diese vorher nicht gekannte Qualität macht sie fit für
ihren Weg in die Zukunft
. Sie sind verbunden mit ihrer innere Mitte und wissen, dass sie am richtigen Platz stehen und fühlen sich stark, sicher, kompetent und begreifen die Herausforderungen des Lebens als Chance zur Weiterentwicklung.

 

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So wie es nicht schlau ist, zu denken, dass die Speisekarte die Speise wäre
oder die Landkarte die Landschaft,
genauso wenig schlau ist es, Wahrheit mit Wirklichkeit zu verwechseln.

Wahrheit ist das was wahr ist. Wirklichkeit ist das, was aufgrund unserer inneren Filter in uns wirkt. Deshalb gibt es nur eine Wahrheit, aber viele Wirklichkeiten, so wie es über dieselbe Landschaft ganz unterschiedliche Landkarten gibt. Dabei geht es nicht um richtig oder falsch, sondern kontextbezogen um funktional oder dysfunktional.

Realität-Landkarte.png

 

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